Wie ich mein Foto-Equipment
reduziert habe!

Foto-Equipment verkleinert

Wie Ihr Euer Foto-Equipment verkleinern könnt und somit leichteres Gepäck habt, erfahrt Ihr in diesem Artikel! Viel Spaß beim Lesen! 🙂

In meinem ersten Beitrag habe ich geschrieben, dass ich ein Foto-Freak bin und das hat sich seitdem auch nicht geändert! Da ich auf Reisen eigentlich ungern Kompromisse eingehe, was am Ende die Qualität der Fotos beeinträchtigen könnte, habe ich bis vor Kurzem immer meine komplette „Ausrüstung“ mitgeschleppt.  Neben einer Canon 600D, dem Kit-Objektiv 18-55mm (wird nicht mehr genutzt), dem Canon 50mm /f1.4, habe ich noch das Tokina 11-16mm/f2.8-Weitwinkel-Objektiv. Gerade für kurze Städte-Reisen ist das echt unpraktisch, vor allem, wenn man ständig die Brennweite wechseln muss. Einen Reisezoom wollte ich mir nicht kaufen, weil irgendwie keins meinen Ansprüchen gerecht wurde.

 

Ausrüstung – Vorher

Die Entscheidung

Nach langem Überlegen und Gewissensbissen habe ich mich dann doch dazu entschieden mir eine zweites Equipment zuzulegen. Geld spielt da eine nicht wirklich unbedeutsame Rolle! Deswegen habe ich mich auf die Suche nach einer perfekten Begleiterin (neben meiner Freundin) gemacht, welche nicht den Preisrahmen sprengt, aber trotzdem alle meine Kriterien erfüllt.

Zur Debatte standen:

Sony Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv
Sony RX-100III
Canon Powershot G1X

Canon Powershot G5X
Fujifilm XT-10

Und Ihr wisst ja sicher, wie lange so eine Suche dauern kann! Ich bin zu etlichen Elektronikmärkten gefahren und habe alle Kameras ausprobiert und ein bisschen testen können.
Die Canon Powershot G5X hat mir sofort gefallen und ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

Sie ist kompakt (das haben Kompaktkameras so an sich), leicht und hat obendrauf noch einen Sucher! Auch die Handhabung war für meine kleinen Hände richtig gut. Der Sensor ist einen Zoll groß, das bringt also kaum Nachteile gegenüber einem APSC-Sensor der 600D. Außerdem ist Laden per USB möglich. Das war schon fast eines meiner Hauptkriterien, da ich im Urlaub eh immer eine Powerbank bei habe und nicht noch das Ladegerät mitnehmen möchte. Aber wie gesagt, das kommt alles noch einmal später in einem anderen Artikel, sonst artet das hier aus.

Nach insgesamt vier Wochen Testberichte durchstöbern, Youtube überlasten und Füße wundlaufen habe ich es gewagt und mir das gute Stück gekauft. Der erste Schritt für eine Zweitausrüstung!

 

Weiter geht’s

Der zweite Schritt, war ein neues Stativ. Mein altes habe ich mir 2014 in Australien gekauft. Und ich kann Euch eins sagen: Macht das nicht! Es gibt dort weder Amazon, noch gute Online-Shops für Fotozubehör. Und das Schlimmste – keine vernünftigen Kameraläden. Ich war so froh, als ich wieder in Deutschland war 😉

Jetzt darf ich das Sirui-T005X mein Eigen nennen. Und ich gebe es nie wieder her! Das ist das leichteste und stabilste Stativ, was ich jemals in den Händen hatte. Bis zu 144cm Höhe, schnelles Ausziehen der Teleskop-Füße und Drei-Wege-Kopf. Einfach der Wahnsinn! Auch dazu werde ich bald einen Artikel schreiben, seid also gespannt! 🙂

 

Handy vs. Notebook

Zum Bearbeiten und Speichern von Fotos habe ich auf meinen Reisen immer mein 13″-Macbook gehabt.
Total schnell und leistungsstark aber… es war aber oft sperrig im Rucksack und lästig bei den Sicherheits-Checks am Flughafen. Ich weiß, das hört sich alles nach Luxusproblemen an. So bin ich halt. Und ich denke, ich bin nicht der Einzige, dem es so geht.

Das Macbook habe ich einfach irgendwann zu Hause gelassen und getestet, wie sich das iPhone schlägt.
Man sollte meinen, dass ein Handy ein Notebook nicht ersetzen kann. Falsch gedacht.
Speichern, bearbeiten, teilen und und und… Die Bilder werden von der Powershot per WLAN ans iPhone übertragen, dabei muss nicht mal ein externes WIFI-Netz vorhanden sein. Das baut die Kamera selbst auf.
Um die Bilder zu speichern müsst Ihr allerdings die von Canon programmierte App „Canon Connect“ herunterladen. Das Einrichten dauert auch keine Minute, dann kann es schon losgehen. Bilder aussuchen und übertragen.

Zur Bearbeitung verwende ich hauptsächlich Adobe Photoshop Lightroom(iOS, Android) und Snapseed(iOS, Android). Beides unglaublich umfangreiche, aber trotzdem einfach zu bedienenden Programme, mit denen man fast alles machen kann. Fast wie am Rechner. Snapseed ist kostenlos zu bekommen. Lightroom zwar auch,  dafür ist es dann aber in der Funktionalität eingeschränkt. Den vollen Umfang gibt es mit einem Abo der Adobe-Cloud. Damit macht der ganze Workflow unheimlich viel Spaß und bietet in Zukunft noch so viel Potential!

Foto-Equipment verkleinert

Ausrüstung – Nachher

Fazit

Im Moment bin ich richtig glücklich mit meiner neuen Technik, die kleine Canon übertrifft bisher meine Erwartungen und bietet mir gerade für Städte-Reisen fast genauso viel Qualität. Mit einer 2.500mAh Powerbank in der Jacken– oder Hosentasche kann ich damit sogar für ein paar Tage komplett ohne Ladegerät auskommen.

Für längere Foto-Reisen werde ich aber weiterhin meine Canon EOS 600D mit dem Tokina 11-16mm Objektiv mitnehmen. Gerade, wenn ich den Nachthimmel fotografieren möchte ist mir die Lichtempfindlichkeit des APSC-Sensors enorm wichtig. Auch die Brennweite mit 17 Millimetern (Kleinbild; 11mm Canon-APSC) gegenüber 24 Millimetern (Kleinbild; 8,8mm Canon 1″-Sensor) hat so seine Vorteile 😀

Das Stativ passt in jeden Rucksack und ist mit einer kleinen Tasche (im Lieferumfang) sogar vor leichten Stößen geschützt. Da es aus Aluminium gefertigt wurde, ist es sehr leicht und trotzdem stabil.

Und zur Verarbeitung der Bilder am Handy brauche ich, glaube ich, nichts mehr sagen. Meine Begeisterung habt Ihr hoffentlich im Text mitbekommen.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Tipps geben!
Erzählt mir doch einfach, welches Equipment Ihr ihr auf Euren Reisen benutzt und wie sind Eure Erfahrungen damit? Hinterlasst doch einfach einen Kommentar 🙂

 

Florian

 

Gefällt Dir der Beitrag? Dann erzähl's doch Deinen Freunden!

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Wie ich mein Foto-Equipment
reduziert habe!
"

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
trackback

[…] Durch für mich sinnvolle Back-Up-Strategien habe ich in den letzten Jahren kein einziges Foto mehr verloren. Und wie das genau aussieht, wirst du jetzt sehen und lesen. Welches Equipment ich derzeit benutze erfährst in einem meiner ersten Artikel. […]

wpDiscuz